Indikationen

Kunsttherapie, Maltherapie, Gestaltungstherapie.

Die Kunsttherapie Fachrichtung Mal- und Gestaltungstherapie wirkt unterstützend und heilend bei vielen verschiedenen Störungsbildern. Dabei ist vor allem das Werk von bedeutender Rolle. Es findet kein Dialog zwischen zwei Menschen statt, sondern es gibt eine zusätzliche Ebene, die Werksebene. Dadurch können Probleme, Symptome, Schwierigkeiten und das eigene Handeln, Denken und Fühlen aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden und neue Erkenntnisse daraus evaluiert werden.  

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Burnout

Treten Sie mit sich selber in einen Dialog und lernen Sie sich selber besser kennen. Nicht über die Sprache, sondern über das Bild.

Ursachen eines Burnout 

Die Ursachen sind vielfältig und können sehr stark variieren. Meist spielt andauernder Stress und eine grosse Belastung im Beruf oder im sozialen Leben eine bedeutende Rolle. Gleichzeitig wird die eigene Leistung nicht, oder nur wenig anerkannt. Oft werden die Warnsignale des Körpers von den Betroffenen ignoriert und verdrängt. Auf Phasen der Ruhe und Entspannung wird zu wenig geachtet. Man kann sagen, die sogenannte Work-Life-Balance ist nicht gewährleistet.

Therapie:

Für mich als Therapeutin besteht die Aufgabe darin, dass Sie sich selber besser kennen und anerkennen lernen. Für den Burnout betroffenen ist es wichtig aus alten Verhaltensmustern und Gewohnheiten auszusteigen und sich selbst mehr Wert zu schätzen. Meine Hilfe besteht darin, Sie in Ihrem Prozess zu unterstützen. Veränderung kann erst dann eintreten, wenn Sie Ihre eigenen Bedürfnisse erkennen und wahrnehmen können. Das gemalte Bild ist ein wunderbarer Spiegel.

Depression

Treten Sie mit Ihren Gefühlen in Kontakt.
Beim Malprozess verbinden sich Körper, Geist und Seele.

Ursache einer Depression:

Die Ursachen einer Depression sind oftmals das Zusammenwirken verschiedener Faktoren. So können eine genetische Veranlagung, eine Stoffwechsel- und Funktionsstörung im Gehirn, sowie psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen.

Symptome einer Depression:

  • Gedrückte Stimmung
  • Antriebslosigkeit
  • Freude geht verloren, Interessenverlust.
  • Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Vermindertes Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl
  • Schlafstörungen
  • Gestörtes Essverhalten
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
  • Suizidgedanken
  • Negative Zukunftsperspektiven
  • u.s.w.

Therapie:

Nebst einer medikamentösen Therapie und einer Psychotherapie kann die Maltherapie eine hilfreiche und ergänzende Stütze sein.

Sie können sich selber auf einem ganz neuen Weg begegnen. Durch das Malen treten Sie in Aktion. Alle Sinne werden angesprochen. Über das gemalte Bild können Denkstrukturen beeinflusst werden. Glaubensmuster können erkannt und dadurch verändert werden. Ausserdem bietet das Malen Ihnen die Möglichkeit mit Ihren eigenen Ressourcen wieder in Kontakt zu treten. oßartige Geschichten haben eine Persönlichkeit. Erwägen Sie, eine großartige Geschichte zu erzählen, die Persönlichkeit hat. Das Schreiben einer Geschichte mit Persönlichkeit für potenzielle Kunden hilft dabei, eine Beziehungsverbindung herzustellen. Dies zeigt sich in kleinen Macken wie Wortwahl oder Phrasen. Schreiben Sie aus Ihrer Sicht, nicht aus der Erfahrung eines anderen.

Stress

Das Nervensystem befindet sich in dauerhafter Alarmbereitschaft. 

Ursache von Stress:

Stress entsteht oft aus einer Überreizung sämtlicher Sinne und hat Auswirkungen auf unsere Psyche und unseren Körper. Haben wir zu viel Stress, schüttet unser Körper über die Nebennieren Hormone aus. Dies kann uns kurzfristig leistungsfähiger machen. Wichtig dabei ist es jedoch, dass es danach immer wieder zu ruhigeren Momenten kommt, damit sich der Körper wieder erholen kann und die Hormonausschüttung wieder reduziert wird. Findet das nicht statt, befindet sich unser ganzes System immer im Flucht und Kampfmodus und es kommt zu immer mehr Symptomen. 

Symptome:

  • Zittern
  • beschleunigter Herzschlag
  • Schweissausbrüche
  • Verspannungen (oft Nacken und Schultern)
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Erschöpfung
  • Kopf- und Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen 

Therapie:

Es geht um eine verbesserte Work-Life-Balance. Die Kunsttherapie hilft dabei, wieder zu lernen, in einen entspannten Zustand zu gelangen. Dabei hilft es uns enorm, dass wir beim kreativen Arbeiten immer im Körper sind. Der Atem beruhigt sich, die Herzfrequenz verringert sich und wir haben so die Möglichkeit wieder mehr in Kontakt mit uns selber zu kommen. Dies hilft uns dabei zu erkennen, wann sich unser Körper im Stress-Modus befindet und wann wir in die Entspannung gehen müssen. 

Lebenskrise

Scheidung, Pension, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Tod.
Seelische Krisen überwinden durch kreatives Arbeiten.

Ursache einer Lebenskrise:

Von einer Lebenskrise wird gesprochen, wenn die eigenen Ressourcen (persönliche und soziale) nicht mehr ausreichen, um eine seelische Belastung zu bewältigen. Oft ist ein einschneidendes Erlebnis, eine initiale Erschütterung der Auslöser einer Lebenskrise. Die Symptome bei einer Krise sind sehr vielschichtig und weisen oft parallelen zu denen einer Depression oder eines Burnouts auf.

Therapie:

In der Therapie geht es vor allem darum, mit sich selber in Kontakt zu treten. Oft versetzen uns einschneidende Erlebnisse und Erschütterungen im Leben in einen Schockzustand, in eine gewisse Handlungsunfähigkeit. Kreatives Arbeiten bringt uns ins "Handeln" und setzt den Prozess in Bewegung. Nur so besteht die Möglichkeit auf das Geschehene reagieren zu können und Gefühle zuzulassen. Es ist wichtig die Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit und die Angst zuzulassen, damit sie losgelassen werden kann und das Erlebnis verarbeitet werden kann.

Das Malen, aber auch das kreative Arbeiten, kann Ihnen helfen, all diese Schritte auf dem Weg aus der Krise zu meistern und Ihre Lebensfreude wieder zurück zu erobern. 

ADHS / Autismusspektrumsstörung, ASS / Hochsensibilität


Auf den ersten Blick mögen ADHS / ASS / und Hochsensibilität sehr unterschiedlich sein. Eines haben alle gemeinsam: Eine sehr intensive Wahrnehmung von Reizen.  Dies führt bei allen zu einer Überbelastung. Mögliche Reaktionen darauf sind Aggression oder Überforderung. 

Dies zu Wissen hilft den Betroffenen, aber auch den Angehörigen. Es macht Sinn, zu erkennen, welche Reize besonders ausgeprägt wahrgenommen werden. Danach kann evaluiert werden, wie man sich am besten gegen die Reize abschirmen kann und wie man mit aufkommenden Emotionen besser umgehen kann. 

Diese Störungsbilder werden oft begleitet von den Glaubensmustern:

Ich bin nicht gut so wie ich bin, Ich bin nicht liebenswert, Ich bin anders, Ich bin dumm etc.

Was zu einem reduzierten Selbstwertgefühl führt und zu wenig Selbstvertrauen. Menschen mit einer Neigung zu einer Überreizungsproblematik haben es gerade in unserer schnelllebigen Zeit sehr schwer. 

Die Therapie findet somit auf verschiedenen Ebenen statt:

  • Stressregulation
  • Psychoedukation
  • Steigerung des Selbstwertes
  • Steigerung der Selbstwahrnehmung
  • Erarbeitung eigener Skills gegen die Überreizung



Angststörung

Durch den kreativen Prozess werden die Emotionen beruhigt, die Angst kann durchlebt und dadurch aufgelöst werden. 

Angst ist ein menschliches Grundgefühl, welches in gefährlichen Lebenssituationen überlebenswichtig ist. Sie unterstützt uns bei Bedrohung, indem sie Körperreaktionen auslöst, die unsere Aufmerksamkeit erhöhen. Gleichzeitig werden Hormone ausgeschüttet, welche zu mehr Energie führen, die uns zur Flucht verhelfen könnten.

Entstehen diese Reaktionen ohne äussere Gefahr oder Bedrohung, wird die Angst selber zur Bedrohung und es entsteht die Angst vor der Angst.

Ursache, Verlauf und Symptome einer Angst sind sehr vielschichtig. 

Kreatives Arbeiten bietet Ihnen die Möglichkeit, der Angst nicht mehr komplett ausgeliefert zu sein, sondern ins Handeln zu kommen. Dr. Joe Dispenza beschreibt, dass wir uns von allem heilen können, wenn wir es schaffen, frei von Zeit, Raum und Körper zu werden. Das heisst, nur im gegenwärtigen Moment gewahr sind. Die Voraussetzungen um genau das zu erleben, bietet mein wertfreier Raum und das kreative Erleben. Malen und gestalten lässt sie aktiv werden und schenkt ihnen neue Perspektiven.


Trauma

Ursache von Trauma:

Heute sprechen wir von zwei verschiedenen Traumatas, welche bei Menschen zu Symptomen führen können. Das eine sind Schocktraumas,welche aufgrund eines Ereignisses entstehen. Z.B eines Todesfalles, eines Naturereignisses (Lawine, Hochwasser etc), oder eines Unfalles. 

Im zweiten Fall sprechen wir von sogenannten Entwicklungstraumas. Sie entstehen nicht aufrgrund eines unmittelbaren Ereignisses, sondern aufgrund eines für das System länger andauerndes, belastenden Zustandes. Z.B. Aufwachsen in einem Elternhaus ohne emotionale Zuwendung, Elternteil mit psychischer Erkrankung, Suchtthematik in der Familie u.v.m. Entwicklungstrauma deshalb, weil ein Kind sich in einem solchen Umfeld oft nicht ganz gesund entwickeln kann und es sich nicht Sicher und emotional Verbunden fühlen kann. Dies führt oft zu sellischen Verletzungen und zu einer Einschränkung der Lebendigkeit. 

Menschen mit traumatischen Erfahrungen benötigen oft sehr viel Kontrolle und neigen zu Perfektionismus.

Traumatherapie:

Die Begleitung eines Menschen mit einer Traumaerfahrung ist sehr individuell. Es geht immer um einen Wechsel zwischen der eigentlichen Traumabearbeitung und der Stabilisiereung. In erster Linie geht es darum, den Lebensfilm neu zu schreiben. Wenn wir die belastenden Situationen, welche wir in der Kindheit erlebt haben, aus der Perspektive des Erwachsenen ICHs anschauen, verändert es sich. Es geht auch immer darum, das kleine Kind in uns in den Arm zu nehmen und ihm die Information zu vermitteln, dass keine Gefahr mehr herrscht.

Fogende Veränderungen werden angestrebt:

  • Steigerung des Selsbtwertgefühl
  •  Erarbeitung einer besseren Selbstreggulation
  • Bearbeitung früher Prägungen, Glaubensmustern
  • Hinaus aus der Kontrolle, hinein in die Handlungsfähigkeit
  • Bearbeitung der traumatischen Erlebnisse

In der Therapie geht es immer auch um die Beziehung. Der Klient kann anhand einer neuen Beziehungserfahrung im therapeutischen Setting ein neues Beziehungsmuster kennen lernen. Das braucht von Seiten der Therapuetin ganz viel Empathie, Achtsamkeit und Wertschätung in der Begleitung und den Mut ein spürbares und fühlbares Gegenüber zu sein.

Chronische Krankheit

Chronische Krankheiten haben oftmals eine Auswirkung auf die Psyche. Ein chronischer Krankheitsverlauf wird oft begleitet von den Gefühlen der Angst, der Scham, der Schuld, der Wut und der Hilflosigkeit: Betroffene Personen fühlen sich dem System oder der Krankheit ausgeliefert und geraten in einen Kreislauf aus destruktivität und fühlen sich nicht verstanden.

Ziele der Therapie:

  • Erabreitung des neuen Selbstbildes
  • Annahme dessen was ist
  • Umgang mit Abhängigkeiten des Gesundheitssystems oder Pflegekräften
  • Akzeptanz 
  • Trauerprozess über Verlust von Fähigkeiten
  • Auseinandersetzung mit Lebenszielen
  • Umgang mit Schmerzen
  • Erarbeitung neuer Ressourcen

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